Operative Exzellenz (OPEX) in der Wertschöpfung

Operative Exzellenz und Kundenorientierung, Qualität und Effizienz in allen Bereichen mit minimaler Komplexität.

Operative Exzellenz und Komplexitätsmanagement - Raus aus den Funktionen, hinein in die Prozesse

Flexibilität geht in der Auftragsabwicklung über alles– ein Spagat für jedes Unternehmen mit breitem Produktprogramm und ausgeprägter Variantenfertigung. Mit "Operative Exzellenz" (OPEX) und Komplexitätsmanagement steigern Sie kontinuierlich Flexibilität und Effizienz in Ihrem Unternehmen.

Die Kunden erwarten bei niedrigen Preisen eine kurze Reaktionszeit und eine hohe Individualität der Produkte. Varianten zum Preis eines Standardproduktes bei stetig sinkenden Losgrößen sind die Forderungen in der heutigen Zeit. Zugleich steigen die internen Anforderungen an Kosten, Qualität und Lieferfähigkeit. In diesem Spagat steckt zum einen die Chance einer großen Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb (schneller als andere auf Varianten reagieren zu können) und andererseits ein hohes Kosten- und Komplexitätsrisiko.

Die Zeiten, in denen es hieß, "Wachstum um jeden Preis" sind vorbei. Heute gilt es, punktgenau und fokussiert den Markt zu treffen, zu standardisieren in Best-in-Class-Prozessen und dennoch Individualität bei beherrschbarer Komplexität zu liefern.


1/3   Operative Exzellenz im End-to-End-Prozess

Fragmentierte, nach funktionalen Kriterien gegliederte Unternehmensorganisationen, sind heute nicht mehr zeitgemäß. Warte- und Liegezeiten sind die Folge und ein Grund für lange Auftragsdurchlaufzeiten. Unklare Prozesse und nicht geklärte Zuständigkeiten über Abteilungsgrenzen hinweg, sind eine weitere Ursache. Grund hierfür ist, dass nicht der Kunde oder der Auftrag, sondern lokale Bereichsinteressen im Vordergrund jeder Optimierung stehen.

Herausforderung: Raus aus den Funktionssilos hinein in die Prozesse

In der Gestaltung und Optimierung des Auftragsflusses verbergen sich erhebliche Zeit- und Ertragspotenziale hin zur "Operativen Exzellenz". Zugleich kann die Kundenorientierung wesentlich verbessert werden, wenn es gelingt, den Kunden, den Auftrag und den schnellstmöglichen Durchfluss als Maß der Dinge festzulegen. Ein sinkender Aufwand und schnellere Durchlaufzeiten stellen sich dann automatisch ein, entlang durchgängig schlanker Prozesse.

Operative Exzellenz in Prozesses

Bild: Funktionssilos versus Prozessoptimierung

Die größten Hebel liegen hierbei in der Reduzierung funktionaler Schnittstellen, weg von einer Funktions- und Abteilungsorientierung, hin zu einer Prozessorientierung. Standardisierung und Harmonisierung von Prozessen stehen dabei im Vordergrund. Die sich hierbei ergebenden Fragen sind beispielsweise:

  • Wie sieht die optimale Prozessorganisation aus? 
  • Welche organisatorischen Anpassungen sind zu berücksichtigen?
  • Welche Produkt-Prozess-Klassen lassen sich standardisieren?
  • Wie sehen hierzu aussagekräftige und einfache Planungs- und Steuerungsprozesse aus?
  • Wie kann ein Kennzahlen-Cockpit aufgebaut sein, um im Spannungsfeld Produktvielfalt, kurze Lieferzeiten, geringe Bestände und niedrige Produktionskosten zu bestehen?

Konzepte und Lösungen für Operative Exzellenz und effektives Komplexitätsmanagement:

Optimierte Auftragsabwicklung

Prozessorientierte Organisation

Unser Angebot: Prozessoptimierung nach Best-Practice

Wir implementieren in enger Zusammenarbeit mit allen Verantwortlichen, ein unternehmensweites Prozessmodell, in dem sämtliche Verantwortlichkeiten klar festgelegt werden. Darauf aufbauend werden organisatorische Anpassungen vorgenommen, um im Sinne maximaler Kundenorientierung nach Lieferzeit und Flexibilität sowie internem Aufwand ein optimales Ergebnis zu erreichen. Die Einführung von Workflowsystemen sowie ein Kennzahlensystem sorgen für die permanente Weiterentwicklung im Sinne eines KVP-Programms. Somit gewinnen Sie nicht nur Kunden, sie begeistern sie und binden sie.

Die von DWC entwickelten Lösungen basieren auf 20 Jahren Erfahrung aus ca. 100 Operations-Projekten. Hierbei können wir auf Best-Practice-Referenzprojekte zurückgreifen, um schnellstmöglich einen Lösungsvorschlag zu erarbeiten. So haben wir in zahlreichen Projekten die Prozesseffizienz durch Workflowsysteme um 20 bis 40% steigern können. 

Projekte mit Fokus Prozessoptimierung wurden beispielsweise durchgeführt in Unternehmen der Kunststoffverarbeitung, Stahlindustrie, Automobilzulieferindustrie, Fahrzeugbau, Antriebstechnik, Pumpenindustrie, Verpackungs- und Nahrungsmittelmaschinen, Automatisierungstechnik, Schaltschränke, Pharma- und Medizintechnik, Energietechnik, Elektrotechnik, Hightech, Consumer Goods, Chemie, Pharma oder im Bereich Farben und Lacke.

Wir begleiten Sie gerne von der Bestandsaufnahme über die Konzeption bis zur Umsetzung.  

Erfolgsbeispiele und Referenzen: Flexibilität geht über alles in der Variantenfertigung

  • referenzen
  • Beispiel 1: Landmaschien
  • Beispiel 2: farhzeughersteller

Referenzbeispiele zum Thema Prozessoptimierung und Komplexitätsmanagement:

Unkontrollierte Produkt- und Prozesswelten ergeben über die Jahre stetig wachsende Gemeinkostenbereiche. Die Wettbewerbsfähigkeit sinkt durch Wildwuchs und Aufwand in nicht wertschöpfenden Arbeiten.

Funktionsdopplungen, Abteilungsdenken und Schnittstellen mit Mehrfacheingaben etc. sind dann erhebliche Kostentreiber.

Um unternehmensweit schlanke Prozesse zu etablieren, bedarf es einer ​Ausrichtung auf den drei Ebenen der Strategie, der Prozesse und der Organisation. Ein klar fokussiertes und transparentes Produktportfolio sowie standardisierte Prozessklassen sind wesentliche Voraussetzungen zur Optimierung im Komplexitätsmanagement.