Expertise

Komplexität lässt sich nicht in Einzeldisziplinen lösen.

Modularisierung, Produktkonfiguration und Systemarchitekturen lösen unterschiedliche Aufgaben. Tragfähig werden sie erst, wenn ihre Rollen, Entscheidungen und Übergaben über den gesamten Lebenszyklus zusammenpassen.

3 × 5

Kompetenzfelder × Lebenszyklusphasen

verbunden durch fünf Perspektiven

Produkt · Prozess · Daten · Systeme · Organisation

Zusammenhänge statt Einzellösungen

Isolierte Optimierung verlagert Komplexität.

Variantenreiche Produkte schaffen Wachstum, Differenzierung und attraktive Margen – solange Portfolio, Produktstruktur, Konfiguration und Systeme zusammenpassen. In vielen Unternehmen werden diese Themen jedoch getrennt bearbeitet: Modularisierung in Entwicklung und/oder Produktmanagement, Konfiguration im Vertrieb sowie Daten- und Systemintegration in der IT.

So entstehen lokale Verbesserungen, aber selten ein dauerhaft tragfähiges Gesamtmodell. Drei typische Muster zeigen, warum isolierte Optimierung Komplexität lediglich verlagert.

Modularisierung ohne durchgängige Datenmodelle

Sie führt durchaus zu guten modularen Produkten und verbessert Portfolio und Produktarchitektur. Bleiben Module, Regeln und Strukturen jedoch in Vertrieb, Engineering und Auftragsabwicklung nicht konsistent nutzbar, entsteht noch kein durchgängiges Gesamtmodell.

CPQ ohne geklärte Produktlogik

Es digitalisiert vorhandene Widersprüche. Ein leistungsfähiges System kann fehlende Architekturentscheidungen nicht ersetzen.

Systemintegration ohne belastbare Produktstrukturen

Sie verbindet Anwendungen technisch, löst aber keine unklaren Objekte, Verantwortlichkeiten, Regeln, Datenhoheiten oder Übergaben.

Typische Folge

Modular entwickelt – aber nicht durchgängig nutzbar.

Es entstehen fachlich gute modulare Produkte – teilweise unterstützt durch spezialisierte Modularisierungs- und Methodenwerkzeuge. Bleiben deren Modelle, Regeln und Daten jedoch in einer zusätzlichen Lösung neben PLM, ERP und CPQ bestehen, entsteht dauerhaft eine weitere Pflege- und Orchestrierungsebene. Schnittstellen, Datenmodelle und Prozessbrüche verlagern die Komplexität und treiben Kosten an anderer Stelle erneut nach oben. Eine digitale, durchgängig automatisierte Konfiguration vom Kundenbedarf bis zur ausführbaren Produktstruktur wird dadurch häufig eher erschwert als ermöglicht.

Unser Grundsatz: Erst Logik klären, dann Systeme. Die drei Kompetenzfelder verbinden Marktanforderungen, Produktarchitektur, Konfiguration, Datenmodelle und Systemrollen zu einem umsetzbaren Gesamtmodell.

Wirtschaftliche Wirklogik

Kunde, Produkt und Prozess aufeinander abstimmen.

Scope, Enabler und Scale bilden keine weitere Leistungssäule. Sie zeigen, wie Kundenbedarf, Produktarchitektur und skalierbare Auftragsabwicklung wirtschaftlich zusammenwirken. Eine Ebene auswählen, um die jeweilige Managemententscheidung sichtbar zu machen.

Managementfrage

Welche Vielfalt schafft für welche Kunden erkennbaren Wert?

Zu klären

Zielsegmente, Anwendungen, Kundenmehrwerte und Prozessklassen.

Beitrag zum Ziel

Ein klarer, wirtschaftlich begründeter Lösungsraum.

Gemeinsames Zielbild

Marktgerechte Vielfalt beherrschbare Produktlogik skalierbare Auftragsabwicklung

Kundennähe und Differenzierung bei hoher Wiederholung und beherrschbarer innerer Varianz.

Drei Kompetenzfelder

Drei Kompetenzfelder. Klare Rollen. Konkrete Einstiegsfragen.

Jedes Kompetenzfeld besitzt einen eigenen Schwerpunkt und typische Einstiegsfragen. Gemeinsam strukturieren sie den Lösungsraum, machen ihn im Vertrieb nutzbar und bilden ihn über Produktstrukturen, Datenmodelle und Systemrollen konsistent ab.

01

Modularisierung & Variantenmanagement

Vielfalt am Markt. Einfachheit im Unternehmen.

Beitrag: Strukturiert den Lösungsraum.

Typische Fragestellungen

  • Wie reduzieren wir Variantenvielfalt, ohne Marktpotenzial und Kundenrelevanz zu verlieren?
  • Welche Produkt- und Konfigurationsstruktur unterstützt MTS, ATO, PTO, CTO, CTO+, MTO und ETO?

02

CPQ & Produktkonfiguration

Vom Kundenbedarf zum belastbaren Angebot.

Beitrag: Macht den Lösungsraum nutzbar.

Typische Fragestellungen

  • Wie verbinden wir Guided Selling, Konfiguration, Pricing, Freigabe und Angebot zu einem belastbaren Prozess?
  • Wie verhindern wir, dass ein neues CPQ-System lediglich bestehende Komplexität digitalisiert?

03

Produktstrukturen & Systemdurchgängigkeit

Nicht Systeme zuerst integrieren, sondern durchgängig gestalten.

Beitrag: Bildet den Lösungsraum systemübergreifend konsistent ab.

Typische Fragestellungen

  • Welche Produkt-, Objekt- und Datenmodelle werden für Vertrieb, Engineering und Auftragsabwicklung benötigt?
  • Welche Aufgaben und Daten gehören in PLM, CPQ, PIM und ERP?
  • Wie validieren wir Zielbild und Datenmodell frühzeitig an einem realen Pilotprodukt?

Zusammenspiel im Produktlebenszyklus

Ein durchgängiges Modell über den gesamten Produktlebenszyklus.

Die Kompetenzfelder wirken nicht nacheinander und nicht isoliert. Sie begleiten Markt, Entwicklung, Vertrieb, Auftragsabwicklung und Service – einschließlich der Rückkopplung in die nächste Produktgeneration.

Querschnittsperspektiven für die Matrix

01Produkt02Prozess03Daten04Systeme05Organisation

Diese fünf Perspektiven bilden den gemeinsamen Prüfrahmen für jede Entscheidung im Produktlebenszyklus.

Kompetenzfelder im Produktlebenszyklus

Tabellenzeilen
Kompetenzfelder
Tabellenspalten
Lebenszyklusphasen
Perspektiven
übergreifender Prüfrahmen

Erkenntnis: Ein belastbares Gesamtmodell verbindet die fachlichen Entscheidungen jeder Lebenszyklusphase mit eindeutigen Objekten, Verantwortungen und Systemrollen.

Unabhängig. Erfahren. Umsetzungsnah.

Von der einzelnen Fragestellung zum belastbaren Gesamtbild.

Gemeinsam entwickeln wir eine fachlich tragfähige Zielarchitektur – unabhängig von Herstellern und ausgerichtet auf die reale Produkt-, Prozess-, Daten- und Systemlandschaft Ihres Unternehmens.