Erfahrung
Erfahrung schafft Urteilskraft.
Seit 1997 begleiten wir Technologieunternehmen mit variantenreichen Produkten – von Portfolio und Modularisierung über CPQ bis zur durchgängigen Produkt- und Systemarchitektur.
Nicht die Zahl der Projekte allein ist entscheidend. Entscheidend ist, wiederkehrende Muster früh zu erkennen, relevante Unterschiede ernst zu nehmen und aus beidem eine belastbare Lösung abzuleiten.
Was Erfahrung bewirkt
Früher erkennen. Klarer entscheiden. Sicherer umsetzen.
Erfahrung ist für uns kein Rückblick. Sie verkürzt den Weg zur entscheidenden Frage, schützt vor vorschnellen Systementscheidungen und macht sichtbar, an welchen Übergaben ein Vorhaben tatsächlich tragfähig werden muss.
Muster erkennen
Wir unterscheiden bekannte Problemklassen von den Besonderheiten des konkreten Geschäftsmodells, Produkts und Wertschöpfungsprozesses.
Trennlinien klären
Standard und Sonderfall, Marktvielfalt und interne Komplexität sowie fachliche und technische Verantwortung werden sauber voneinander abgegrenzt.
Wirkung absichern
Zielbilder werden früh an realen Produkten, Daten und Prozessen geprüft und bis zu Verantwortlichkeiten, Systemrollen und Übergabeobjekten konkretisiert.
Auszüge aus unserer Projekterfahrung
Aufgabenstellung. Unser Beitrag. Wirkung.
Die folgenden 18 anonymisierten Auszüge stehen exemplarisch für mehr als 450 Projekte. Sie zeigen typische Aufgabenstellungen und Wirkungen, bilden unsere Projekterfahrung aber bewusst weder vollständig ab noch sind sie einzelnen Referenzunternehmen zugeordnet.
Landmaschinen Drei Produktfamilien, eine Plattform: Regionale Vielfalt bündeln und Komplexitätskosten beherrschbar machen
Ausgangslage
Über Jahre hatten regionale Entwicklungsentscheidungen drei Kernfamilien auseinanderlaufen lassen. Kundenspezifische Lösungen erhöhten zwar die Marktnähe, zugleich wuchsen Teile-, Änderungs- und Abstimmungsaufwand. Für Portfolioentscheidungen fehlte die klare Trennung: Welche Vielfalt schafft Umsatz – und welche verursacht nur Komplexitätskosten?
Unser Beitrag
Die Variantenlandschaft über alle Familien transparent gemacht, zentrale Komplexitätstreiber wirtschaftlich bewertet und für drei Kernfamilien eine gemeinsame Modul- und Plattformlogik entwickelt. Wiederverwendungsziele, Freiheitsgrade und Entscheidungsregeln wurden so gefasst, dass Marktanforderungen und interne Wirtschaftlichkeit gemeinsam beurteilt werden können.
Wirkung
Aus regionalen Einzellogiken entstand eine gemeinsame Entscheidungs- und Architekturgrundlage. Neue Marktvarianten können aus definierten Modulen konfiguriert werden, statt erneut konstruiert zu werden. Portfolio-, Plattform- und Investitionsentscheidungen folgen damit einer nachvollziehbaren wirtschaftlichen Logik.
Antriebs- und Automatisierungstechnik Vom Komponentenhersteller zum Systemlieferanten: Systemgeschäft skalieren, ohne Engineering zum Engpass zu machen
Ausgangslage
Der Schritt vom Komponenten- zum Systemgeschäft veränderte das Geschäftsmodell schneller als die Vertriebs- und Abwicklungsprozesse. Beratungs-, Auslegungs- und Angebotsaufwand stiegen deutlich; selbst wiederkehrende Anfragen banden früh knappe Engineering-Kapazität. Damit drohte ausgerechnet die technische Kompetenz zum Wachstumsengpass zu werden.
Unser Beitrag
Ein fachliches Zielbild und eine Digitalisierungsstrategie für das Systemgeschäft entwickelt, Guided Selling und technische Auslegung aufgebaut, CPQ eingeführt und die Übergaben in die Auftragsabwicklung gestaltet. Produktlogik, Vertriebsführung und Ergebnisobjekte wurden dabei als zusammenhängender Prozess konzipiert.
Wirkung
Der Vertrieb kann Systemlösungen geführt, technisch plausibel und wirtschaftlich konsistent anbieten. Wiederkehrende Auslegung wird ohne frühe Engineering-Einbindung beherrschbar; Fachkapazität bleibt für die wirklich differenzierenden Kundenfälle verfügbar. Das Systemgeschäft wird damit skalierbar, ohne die Organisation proportional zu vergrößern.
Großgetriebemotoren Konfigurieren statt konstruieren: CTO aufbauen, ETO gezielt abgrenzen und Durchlaufzeiten verkürzen
Ausgangslage
Standardisierbare Konfigurationen und echte Engineering-Aufträge liefen weitgehend durch dieselben Prozesse. Standardfälle belasteten die Konstruktion, ETO-Bedarf wurde häufig erst spät sichtbar, und zwischen CPQ, PLM und SAP waren Daten und Verantwortlichkeiten nicht durchgängig geklärt. Durchlaufzeit, Kapazitätsplanung und Projektrisiko blieben damit unnötig schwer steuerbar.
Unser Beitrag
Prozessklassen und Abwicklungsmodelle definiert, CTO- und ETO-Anteile segmentiert und die CTO-Umfänge konsequent End-to-End digitalisiert. Übergabeobjekte, Datenhoheiten und Systemrollen zwischen CPQ, PLM und SAP wurden verbindlich festgelegt; echte Engineering-Freiheitsgrade blieben bewusst erhalten.
Wirkung
Standardisierbare Aufträge durchlaufen die Prozesskette ohne unnötige Konstruktionsschleifen. ETO-Bedarf wird früh erkannt und gezielt eingeplant. Das schafft kürzere Durchläufe im CTO-Geschäft und zugleich mehr Transparenz über Kapazität, Termine und Risiken der echten Engineering-Aufträge.
Industrielle Elektronik und Automatisierungskomponenten 40 Prozent Umsatz neu ausgerichtet: Marktbreite erhöhen, ohne interne Vielfalt mitwachsen zu lassen
Ausgangslage
Ein Bereich mit rund 40 Prozent des Umsatzes sollte durch zusätzliche kundenspezifische Varianten neue Marktsegmente erschließen. Gleichzeitig verursachten Teile-, Bestands- und Prozessvielfalt bereits erhebliche Kosten. Frühe Produktausprägung und prognosegetriebene Fertigung machten aus dem Wachstumsziel einen strategischen Zielkonflikt.
Unser Beitrag
Die Produkt-Markt-Strategie der umsatztragenden Kernfamilien neu ausgerichtet und Marktdifferenzierung mit interner Standardisierung verbunden. Die Familien wurden auf einer gemeinsamen Plattform strukturiert, Late Configuration verankert, der Ausprägungspunkt nach hinten verlegt und der Wechsel von Push zu Pull vorbereitet.
Wirkung
Zusätzliche Marktvarianten werden möglich, ohne Teile-, Bestands- und Prozessvielfalt im gleichen Maß zu erhöhen. Die spätere Ausprägung verbessert Reaktionsfähigkeit und Lieferflexibilität, reduziert prognosebedingte Bestandsbindung und macht die wirtschaftliche Wirkung von Variantenentscheidungen für das Management sichtbar.
Internationaler Maschinenbau Nach gescheitertem CPQ-Anlauf: Vertrauen zurückgewinnen und den Neustart bis zum Go-live führen
Ausgangslage
Der erste CPQ-Anlauf war ohne tragfähiges fachliches Zielbild und mit unklaren Anforderungen abgebrochen worden. Systemfrage, Anwendungsfälle und erwartete Ergebnisobjekte waren vermischt; Vertrauen, Investitionssicherheit und interne Akzeptanz waren entsprechend beschädigt. Ein zweiter Versuch durfte nicht wieder als reines Softwareprojekt starten.
Unser Beitrag
Die Abbruchursachen aufgearbeitet, Scope und Prozessklassen geklärt, Ergebnisobjekte und Datenmodell beschrieben und die Anforderungen konsolidiert. Die Systementscheidung wurde anbieterneutral neu strukturiert; anschließend wurde der zweite Anlauf von der Auswahl über die Umsetzung bis zum Go-live und zur SAP-Integration begleitet.
Wirkung
Das Management gewann Investitions- und Entscheidungsfähigkeit zurück. Der Neustart erfolgte mit beherrschbarem Scope, klaren Ergebnisobjekten und deutlich geringerem Fehlinvestitionsrisiko. Aus dem abgebrochenen Vorhaben wurde eine produktive, integrierte CPQ-Lösung mit tragfähiger fachlicher Basis.
Spezialfahrzeughersteller Eine gemeinsame Sprache für Vertrieb, Engineering und Produktion: Produktwissen über CPQ, CAD und ERP verbinden
Ausgangslage
Vertriebskonfiguration, CAD-Parametrik, Kalkulation und Auftragsabwicklung verwendeten eigene Merkmale, Regeln und Datenstände. Dieselbe Produktentscheidung wurde mehrfach beschrieben und gepflegt; Änderungen erzeugten Abstimmungsaufwand und widersprüchliche Ergebnisse. Die Prozesskette war technisch integriert, fachlich aber nicht durchgängig.
Unser Beitrag
Einen gemeinsamen Merkmalsraum als zentrale Konfigurationswissensbasis modelliert, Datenhoheiten je Objekt festgelegt und CPQ, CAD-Parametrik sowie ERP an eine Konfigurationsplattform angebunden. Änderungs-, Freigabe- und Lifecycle-Prozesse wurden so definiert, dass Produktwissen nicht erneut in jedem System entsteht.
Wirkung
Vertrieb, Engineering und Produktion arbeiten mit derselben fachlichen Produktlogik. Merkmale und Regeln werden einmal gesteuert und systemübergreifend konsistent genutzt. Das senkt Mehrfachpflege, beschleunigt Änderungen und verhindert widersprüchliche Ergebnisse zwischen Angebot, Konstruktion und Auftrag.
Industriearmaturen Weniger Varianten, mehr Geschäft: Portfolio bereinigen und den konfigurierbaren Vertrieb gezielt stärken
Ausgangslage
Ein über Jahre gewachsenes Portfolio enthielt zahlreiche Varianten mit nur geringen technischen Unterschieden. Ihr Kundennutzen und wirtschaftlicher Beitrag waren jedoch kaum transparent. Vertrieb und Auftragsabwicklung behandelten viele Anfragen weiterhin als Einzelfall – mit wiederkehrender Machbarkeitsklärung und schwer priorisierbaren Portfolioentscheidungen.
Unser Beitrag
Das Produktprogramm konsequent bereinigt, Portfolio und Varianten wirtschaftlich bewertet, Produktfamilien und Vorzugsvarianten definiert und die wirksamsten Modularisierungshebel priorisiert. Vertriebs- und Abwicklungsprozesse wurden anschließend auf ein stärker konfigurierbares Geschäft ausgerichtet.
Wirkung
Der Vertrieb kann zulässige Lösungen aus klaren Produktfamilien und Vorzugsvarianten konfigurieren, statt Machbarkeit und Lieferfähigkeit immer neu abzustimmen. Das Portfolio wird fokussierter, der Standardanteil gezielt steuerbar und Investitionen können auf die wirtschaftlich relevanten Varianten gelenkt werden.
Anlagenbau für die Prozessindustrie Komplexe Anlagen sicher anbieten: Auslegung, Costing, Pricing und Freigaben in einen Prozess bringen
Ausgangslage
Komplexe Anfragen wurden weitgehend manuell ausgelegt und kalkuliert. Optionen, Mengengerüste, Engineering-Aufwände und Freigaben waren nicht einheitlich nachvollziehbar; vergleichbare Anfragen konnten zu unterschiedlichen technischen und kommerziellen Ergebnissen führen. Damit stiegen Projekt-, Margen- und Freigaberisiken bereits vor Auftragseingang.
Unser Beitrag
Anfrage- und Prozessklassen definiert, standardisierbare Lösungsbausteine modelliert und Auslegungs-, Costing- und Pricing-Logik strukturiert. Freigaben für Sonderengineering, kommerzielle Abweichungen und risikorelevante Konfigurationen wurden in einen durchgängigen Angebotsprozess integriert.
Wirkung
Vertrieb und Projektierung können vergleichbare Anfragen mit konsistenten technischen und kommerziellen Ergebnissen bearbeiten. Engineering wird gezielt auf echte Sonderfälle gelenkt; Kalkulation, Marge und Freigabebedarf werden früher sichtbar. Das erhöht Angebotsqualität und Entscheidungssicherheit im Projektgeschäft.
Globaler Großanlagenbau Global skalieren, lokal anschlussfähig bleiben: Eine Konfigurationsarchitektur für unterschiedliche ERP- und PLM-Welten
Ausgangslage
Mehrere Standorte mit unterschiedlichen ERP- und PLM-Systemen sollten auf eine gemeinsame Konfigurationslogik ausgerichtet werden. Prozesse, Datenstrukturen und Reifegrade unterschieden sich erheblich. Ein zentraler Standardrollout ohne Rücksicht auf lokale Abhängigkeiten hätte die Transformation beschleunigt – und operativ zugleich gefährdet.
Unser Beitrag
Standortprozesse und Systemlandschaften aufgenommen, gemeinsame Struktur- und Datenprinzipien entwickelt und lokale Abweichungen nach Relevanz bewertet. Darauf aufbauend entstand eine Zielarchitektur mit CPQ-Einführung, klaren Integrationsmustern und einer belastbaren Rollout-Abfolge.
Wirkung
Globale Konfigurationsprinzipien können standortweise eingeführt werden, ohne lokale System- und Prozessrealitäten zu übergehen. Investitionen werden etappierbar, Migrationsrisiken sinken und Rollout-Entscheidungen lassen sich auf einer gemeinsamen Architektur- und Datenbasis treffen.
Getränkeabfüll- und Verpackungsanlagen Von getrennten Maschinen zur skalierbaren Linie: Produktwelten modularisieren und über Schnittstellen verbinden
Ausgangslage
Füllen, Verpacken und Palettieren waren historisch als getrennte Produktwelten entwickelt worden. Jede Prozessstufe folgte eigenen Strukturen, Optionen und Schnittstellen. Der Kunde kaufte jedoch eine Gesamtlinie – deren Auslegung weiterhin hohen Abstimmungs- und Engineering-Aufwand zwischen den Bereichen erforderte.
Unser Beitrag
Prozessstufen und Schnittstellen analysiert, gemeinsame Baukasten- und Plattformprinzipien definiert und die Variantenräume je Stufe geklärt. Kompatible Modulgrenzen und verbindliche Übergaben wurden über die Gesamtlinie festgelegt, ohne die notwendige Eigenständigkeit der Kernprodukte aufzugeben.
Wirkung
Komplette Linien können aus kompatiblen Kernprodukten und definierten Schnittstellen schneller ausgelegt werden. Wiederverwendung ersetzt Doppelentwicklung, Produktbereiche werden anschlussfähig und das Liniengeschäft lässt sich skalieren, ohne den Engineering-Aufwand zwischen den Prozessstufen proportional zu erhöhen.
Variantenreicher Komponenten- und Systemanbieter Raus aus der Cost-plus-Logik: Merkmalsbasiertes Pricing mit Konfiguration und Margensteuerung verbinden
Ausgangslage
Preise wurden überwiegend aus Herstellkosten und Zuschlägen abgeleitet. Kundennutzen, technische Merkmale, Ausprägungen und marktseitige Zahlungsbereitschaft flossen nur begrenzt ein; Margensteuerung hing stark von manuellen Kalkulationen, pauschalen Rabatten und Einzelwissen ab. Variantenvielfalt war technisch sichtbar, preislich jedoch kaum differenziert.
Unser Beitrag
Costing und Pricing fachlich getrennt, aber prozessual verbunden. Eine Preisarchitektur aus Basispreisen, merkmals- und optionsbezogenen Zu- und Abschlägen sowie Markt- und Kundenelementen wurde entwickelt; Regeln, Guardrails und Freigaben wurden direkt in den Konfigurationsprozess integriert.
Wirkung
Jede Konfigurationsentscheidung erhält eine nachvollziehbare Preiswirkung. Vertrieb und Management können Preisposition, Rabattspielraum und Marge gezielter steuern, ohne für jede Variante eine neue Sonderkalkulation aufzubauen. Pricing wird damit von einer nachgelagerten Rechnung zu einem gestaltbaren Bestandteil des Angebots.
Konzern mit mehreren Geschäftsbereichen Vom Systemwildwuchs zur Zielarchitektur: Mehr als zehn Konfiguratoren auf drei Zielsysteme konsolidieren
Ausgangslage
In mehreren Geschäftsbereichen waren mehr als zehn Konfiguratoren und Insellösungen mit eigenen Methoden, Datenmodellen und Stücklisten entstanden. Kosten, Pflegeaufwand und Abhängigkeiten stiegen; die gemeinsame SAP-Welt konnte die Vielfalt nicht konsistent aufnehmen. Jede weitere Einzellösung hätte den späteren Konsolidierungsaufwand vergrößert.
Unser Beitrag
Systeme, Methoden und Datenwelten inventarisiert, gemeinsame Konfigurationsprinzipien definiert und drei Zielsysteme festgelegt. Datenmodelle und Methoden wurden harmonisiert, Testszenarien und Proof of Concept aufgebaut sowie ein schrittweiser Konsolidierungs- und Migrationspfad entworfen.
Wirkung
Die Geschäftsbereiche können auf gemeinsame Methoden und drei Zielsysteme migrieren, statt weitere Insellösungen zu finanzieren. Investitionen werden gebündelt, Pflegeaufwand und Abhängigkeiten sinken und Daten- sowie Stücklistenübergaben werden über die Geschäftsbereiche hinweg konsistenter.
Globaler Extrusionsmaschinenbau Eine Plattform, mehrere Standorte: Vom Vertriebsangebot bis zur Fertigungsstückliste durchgängig konfigurieren
Ausgangslage
An mehreren Standorten wurden Maschinen weitgehend auftragsindividuell konstruiert. Eine gemeinsame Produktarchitektur fehlte; zwischen Vertriebsangebot und Fertigungsstückliste bestand eine manuelle, fehleranfällige Lücke. Wachstum bedeutete damit automatisch mehr Engineering, Abstimmung und lokale Sonderlogik.
Unser Beitrag
Eine standortübergreifende Modul- und Plattformarchitektur entwickelt, Variantenräume, Regeln und Freiheitsgrade definiert und die Grundlage für Vertriebs- sowie auftragsbezogene Stücklistenkonfiguration geschaffen. Produkt-, Prozess-, Daten- und Systemsicht wurden dabei gemeinsam ausgerichtet.
Wirkung
Marktvarianten können standortübergreifend aus einem gemeinsamen Produktbaukasten konfiguriert und bis zur Fertigungsstückliste abgeleitet werden. Das ermöglicht skalierbares Wachstum mit weniger Einzelkonstruktion, Übergabefehlern und Abstimmungsaufwand – bei gleichzeitig klarer Steuerung lokaler Freiheitsgrade.
Variantenreicher Maschinenbau Produktwissen aus den Köpfen holen: Regeln sichern und technische Gültigkeit dauerhaft beherrschen
Ausgangslage
Abhängigkeiten und Ausschlüsse waren auf Expertenwissen, verschiedene Konfiguratoren, Excel-Dateien und lokale Hilfsmittel verteilt. Technische Konflikte wurden teilweise erst in Konstruktion, Fertigung oder Inbetriebnahme erkannt. Mit jeder Produktänderung stiegen Personenabhängigkeit, Abstimmungsaufwand und das Risiko widersprüchlicher Regeln.
Unser Beitrag
Ein Merkmals- und Beziehungsmodell entwickelt, Kompatibilitäts- und Ausschlussregeln strukturiert und repräsentative Testfälle aufgebaut. Verantwortlichkeiten für Freigabe, Versionierung und Pflege wurden verbindlich definiert, damit Regelwissen nicht nur digitalisiert, sondern dauerhaft steuerbar wird.
Wirkung
Technisch gültige Konfigurationen entstehen früh und reproduzierbar, bevor Fehler Konstruktion, Fertigung oder Inbetriebnahme erreichen. Produktwissen wird unabhängig von Einzelpersonen verfügbar; neue Varianten und Änderungen lassen sich über Tests und Governance kontrolliert in die Konfigurationslogik überführen.
Variantenfertiger im Maschinenbau Eine Produktlogik statt getrennter Stücklistenwelten: MaxBOM, Sales-BOM, eBOM und mBOM verbinden
Ausgangslage
Vertriebs-, Konstruktions- und Fertigungsstücklisten entwickelten sich in getrennten Welten. Merkmale, Strukturen und Änderungsstände wurden mehrfach gepflegt und liefen bei Produktänderungen auseinander; ihre Auswirkungen auf Angebot und Auftrag blieben schwer nachvollziehbar. Die Stücklisten waren vorhanden – die durchgängige Produktlogik fehlte.
Unser Beitrag
Die 150-Prozent-Struktur als gemeinsame MaxBOM geschärft, Sales-BOM, eBOM und mBOM sowie Sichten und Datenhoheiten festgelegt. Transformations-, Gültigkeits- und Änderungsregeln wurden definiert und durch Integrations- sowie Testfälle zwischen PLM, CPQ und ERP abgesichert.
Wirkung
Produktänderungen können vom 150-Prozent-Modell bis zur Auftragsstückliste konsistent weitergeführt und in ihren Auswirkungen nachvollzogen werden. Mehrfachpflege und Abstimmung sinken; Vertrieb, Engineering und Produktion erhalten verlässliche, aufeinander abgestimmte Ergebnisobjekte.
Energie- und Turbomaschinen Konfigurieren, wo es geht – konstruieren, wo es zählt: CTO, CTO+ und ETO modular trennen
Ausgangslage
Projektlösungen wurden weitgehend neu ausgelegt, obwohl sich Funktionen, Baugruppen und technische Optionen wiederholten. Die Grenze zwischen Standard, konfigurierbarer Lösung und echtem Engineering blieb im Projektverlauf unscharf. Aufwandsschätzung und Ressourcenplanung begannen deshalb häufig zu spät und auf unsicherer Grundlage.
Unser Beitrag
Produktfamilien segmentiert, eine Funktions- und Modulstruktur entwickelt und Schnittstellen sowie Standardisierungsgrade festgelegt. Die verbleibenden Freiheitsgrade wurden über CTO-, CTO+- und ETO-Prozessklassen abgegrenzt und mit den jeweiligen Abwicklungs- und Engineering-Anteilen verbunden.
Wirkung
Wiederkehrende Projektanteile werden als konfigurierte Module genutzt, echtes Engineering konzentriert sich auf kundenspezifische Freiheitsgrade. Projektierung wird schneller und reproduzierbarer; Aufwand, Kapazität und technisches Risiko lassen sich früher erkennen und wirtschaftlich steuern.
Pumpen- und Fluidtechnik Mehr als zehn Prozesse, fünf Klassen, eine Produktfamilie: Pumpen weltweit durchgängig auslegen und konfigurieren
Ausgangslage
Hydraulische und technische Auslegung waren von Angebots- und Auftragsdaten getrennt. Mehr als zehn historisch gewachsene Prozessvarianten erschwerten eine einheitliche Markteinführung; Änderungen an Betriebspunkt, Werkstoff, Antrieb oder Zubehör mussten mehrfach übertragen und geprüft werden.
Unser Beitrag
Mehr als zehn Prozesse auf fünf Prozessklassen – PTO, CTO, CTO+, MTO und ETO – segmentiert. Auslegungsparameter und Berechnungslogik wurden strukturiert, Merkmals- und Regelmodell abgestimmt, zulässige Kombinationen definiert und technische Ergebnisdaten mit Angebot und Auftrag verbunden.
Wirkung
Die globale Pumpenfamilie kann über klar abgegrenzte Prozesse eingeführt und skaliert werden. Änderungen fließen ohne Mehrfachübertragung in Auslegung, Konfiguration und Angebot ein. Durchlauf, Prüfung und Ergebnisqualität werden beherrschbarer, während lokale Prozessvarianten auf eine gemeinsame Logik zurückgeführt werden.
Maschinenbau im SAP-Umfeld S/4HANA ohne Altlasten: LO-VC bereinigen, AVC einordnen und Systemrollen zukunftsfähig ordnen
Ausgangslage
Vor der S/4HANA-Transformation waren gewachsene LO-VC-Modelle, Merkmale und Materialstammdaten fachlich und technisch nicht ausreichend bereinigt. Die künftige Rolle von AVC und angrenzenden Systemen war offen. Ohne Vorarbeit hätte die Migration die bestehende Komplexität lediglich auf eine neue Plattform übertragen.
Unser Beitrag
Konfigurationsmodelle und Stammdaten bewertet, LO-VC und AVC gegenübergestellt und die Zielrollen von SAP, PLM und CPQ geklärt. Daraus wurde ein priorisierter Bereinigungs- und Migrationspfad entwickelt, der fachliche Modellqualität und technische Transformation miteinander verbindet.
Wirkung
Migration und Systemrollen können auf einer entscheidungsreifen Konfigurationsarchitektur geplant werden, statt gewachsene LO-VC-Komplexität unkontrolliert zu übernehmen. Das senkt Investitions- und Betriebsrisiken und schafft belastbarere Stammdaten für AVC und die angrenzende Systemlandschaft.
Auszug aus unserer Referenzhistorie
Ausgewählte Referenzen – bewusst nicht vollständig.
Nicht die Branche entscheidet, sondern die Komplexität der Aufgabe. Der exemplarische Querschnitt reicht daher bewusst vom Komponentenhersteller bis zum Großanlagenbau.
Wichtig: Die folgende Übersicht ist ein Auszug aus unserer Referenzhistorie. Genannt werden ausschließlich Unternehmen aus Projekten, deren Abschluss mehr als fünf Jahre zurückliegt, oder Unternehmen, für deren Nennung eine ausdrückliche Freigabe vorliegt. Aktuelle Mandate und ein erheblicher Teil unserer Projekterfahrung bleiben aus Gründen der Vertraulichkeit bewusst ungenannt.
- ABB
- AERZEN
- Aichelin
- ANDRITZ Separation
- ASMPT
- Atlas Copco
- AUMUND Group
- Belimed
- Big Dutchman
- Binder
- Bosch Packaging Technology (Syntegon)
- Brückner Maschinenbau
- Bucher Emhart Glass
- Bühler
- Burckhardt Compression
- Bürstner
- Busch Vacuum
- CLAAS
- CWS
- Diehl Metering
- Dürr Group
- ebm-papst
- EBRO Armaturen
- Elopak
- ERCO
- Felss
- Festo
- Flender
- GEA
- GEALAN
- Getriebebau NORD
- Heidelberg
- Heye International
- Hilti
- HOMAG
- ISRA VISION
- Jensen
- KHS
- Kistler
- Koenig & Bauer
- KraussMaffei
- KROHNE
- Krone
- Krones
- KSB
- Leistritz
- Lenze
- Memmert
- Olbrich
- Philips
- Progress Group
- Rittal
- Rommelag
- Samsung
- Schorch
- Schwarzmüller
- SEEPEX
- SEW-Eurodrive
- Siemens
- Siempelkamp
- Siltronic
- Sistag
- SSI Schäfer
- Steinmüller Babcock Environment
- Still
- Superior Essex
- TOPWERK Group
- Uhlmann
- Voith
- Wilo
- Windhoff
Die anonymisierten Projektauszüge und die genannten Referenzunternehmen sind nicht einander zugeordnet.
Der nächste Schritt
Ihr Vorhaben braucht keine Standardantwort.
In einem ersten Gespräch klären wir, wo die eigentliche Komplexität liegt, welche Entscheidungen zuerst getroffen werden müssen und ob unser Erfahrungsprofil zu Ihrer Aufgabe passt.
