Expertise

Drei Kompetenzfelder. Ein durchgängiges Zielbild.

Modularisierung, Produktkonfiguration und Systemarchitekturen entfalten ihren Nutzen erst im Zusammenspiel. Deshalb betrachten wir Produkt, Prozess, Daten, Systeme und Governance als zusammenhängendes Gesamtsystem – von Markt und Portfolio bis Auftrag, Stückliste, Operations und Service.

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Kompetenzfelder

Modularisierung
CPQ
Produktstrukturen

Gemeinsam gedacht – von Markt und Portfolio bis Auftrag, Stückliste, Operations und Service.

Zusammenhänge statt Einzellösungen

Komplexität entsteht nicht an einer Stelle.

Variantenreiche Produkte schaffen Wachstum, Differenzierung und attraktive Margen – solange Portfolio, Produktstruktur, Konfiguration und Systeme zusammenpassen. In vielen Unternehmen werden diese Themen jedoch getrennt bearbeitet: Modularisierung im Produktmanagement, Konfiguration im Vertrieb und Systemintegration in der IT.

So entstehen lokale Verbesserungen, aber selten ein dauerhaft tragfähiges Gesamtmodell. Drei typische Muster zeigen, warum isolierte Optimierung Komplexität lediglich verlagert.

Modularisierung ohne durchgängige Datenmodelle

verbessert Produkt und Portfolio, bleibt aber begrenzt, wenn Module, Regeln und Strukturen in Vertrieb, Engineering und Auftragsabwicklung nicht konsistent nutzbar sind.

CPQ ohne geklärte Produktlogik

digitalisiert vorhandene Widersprüche. Ein leistungsfähiges System kann fehlende Architekturentscheidungen nicht ersetzen.

Systemintegration ohne belastbare Produktstrukturen

verbindet Anwendungen technisch, löst aber keine unklaren Objekte, Verantwortlichkeiten, Regeln, Datenhoheiten oder Übergaben.

Unser Grundsatz: Erst Logik klären, dann Systeme. Die drei Kompetenzfelder verbinden Marktanforderungen, Produktarchitektur, Konfiguration, Datenmodelle und Systemrollen zu einem umsetzbaren Gesamtmodell.

Wirtschaftliche Managementlogik

Kunde, Produkt und Prozess aufeinander abstimmen.

Drei Wirkebenen, die gemeinsam Marktvielfalt ermöglichen und interne Komplexität begrenzen. Eine Ebene auswählen, um ihre Managemententscheidung sichtbar zu machen.

Managementfrage

Welche Vielfalt schafft für welche Kunden erkennbaren Wert?

Zu klären

Zielsegmente, Anwendungen, Kundenmehrwerte und Prozessklassen.

Beitrag zum Ziel

Ein klarer, wirtschaftlich begründeter Lösungsraum.

Gemeinsames Zielbild

Marktgerechte Vielfalt beherrschbare Produktlogik skalierbare Auftragsabwicklung

Kundennähe und Differenzierung bei hoher Wiederholung und beherrschbarer innerer Varianz.

Drei Kompetenzfelder

Drei Kompetenzfelder mit klaren Rollen.

Jedes Kompetenzfeld besitzt einen eigenen Schwerpunkt. Gemeinsam strukturieren sie den Lösungsraum, machen ihn im Vertrieb nutzbar und bilden ihn über Produktstrukturen, Datenmodelle und Systemrollen konsistent ab.

01

Modularisierung & Variantenmanagement

Vielfalt am Markt. Einfachheit im Unternehmen.

Portfolio, Plattformen, Baukästen und Variantenräume so strukturieren, dass externe Vielfalt nicht unkontrolliert zu interner Komplexität wird. Komplexität vermeiden, bestehende reduzieren und verbleibende beherrschbar machen.

Beitrag: Strukturiert den Lösungsraum.

02

CPQ & Produktkonfiguration

Vom Kundenbedarf zum belastbaren Angebot.

Guided Selling, Konfiguration, Pricing, Freigabe und Angebot als durchgängigen Prozess gestalten. Auf Basis einer belastbaren Produktlogik entstehen schnellere, konsistentere Angebote mit höherer Qualität und besser nachvollziehbaren Entscheidungen.

Beitrag: Macht den Lösungsraum nutzbar.

03

Produktstrukturen & Systemdurchgängigkeit

Nicht Systeme zuerst integrieren, sondern durchgängig gestalten.

Produkt- und Konfigurationsarchitekturen, Objekt- und Strukturmodelle, Prozessklassen, Regeln und Ableitungen so gestalten, dass Vertrieb, Engineering und Auftragsabwicklung konsistent zusammenarbeiten. Daraus werden klare Rollen und Übergaben für PLM, CPQ, PIM und ERP abgeleitet.

Beitrag: Bildet den Lösungsraum systemübergreifend konsistent ab.

Zusammenspiel über den Lebenszyklus

Drei Kompetenzfelder. Fünf Phasen. Ein durchgängiges Modell.

Die Kompetenzfelder wirken nicht nacheinander und nicht isoliert. Sie begleiten Markt, Entwicklung, Vertrieb, Auftragsabwicklung und Service – einschließlich der Rückkopplung in die nächste Produktgeneration.

Drei Kompetenzfelder · ein Lebenszyklus

Erkenntnis: Ein belastbares Gesamtmodell verbindet die fachlichen Entscheidungen jeder Lebenszyklusphase mit eindeutigen Objekten, Verantwortungen und Systemrollen.

Querschnitt über alle Kompetenzfelder

01Produkt02Prozess03Daten04Systeme05Governance

Technologieentscheidungen folgen dem fachlichen Zielbild – nicht umgekehrt. Die fünf Perspektiven gelten deshalb für jedes Kompetenzfeld und über den gesamten Lebenszyklus.

Typische Fragestellungen

Wo Unternehmen ansetzen.

Der Einstieg kann im Portfolio, in der Konfiguration oder in der Systemlandschaft liegen. Das Zielbild muss dennoch alle Perspektiven zusammenführen.

Portfolio & Produktarchitektur

  • Wie reduzieren wir Variantenvielfalt, ohne Marktpotenzial und Kundenrelevanz zu verlieren?
  • Welche Produkt- und Konfigurationsstruktur unterstützt MTS, ATO, PTO, CTO, CTO+, MTO und ETO?

Vertrieb, Konfiguration & Pricing

  • Wie verbinden wir Guided Selling, Konfiguration, Pricing, Freigabe und Angebot zu einem belastbaren Prozess?
  • Wie vermeiden wir, dass neue Software lediglich bestehende Komplexität digitalisiert?

Daten, Systeme & Pilotierung

  • Welche Produkt-, Objekt- und Datenmodelle werden für Vertrieb, Engineering und Auftragsabwicklung benötigt?
  • Welche Aufgaben und Daten gehören in PLM, CPQ, PIM und ERP?
  • Wie validieren wir Zielbild und Datenmodell frühzeitig an einem realen Pilotprodukt?

Unabhängig. Erfahren. Umsetzungsnah.

Von der einzelnen Fragestellung zum belastbaren Gesamtbild.

Gemeinsam entwickeln wir eine fachlich tragfähige Zielarchitektur – unabhängig von Herstellern und ausgerichtet auf die reale Produkt-, Prozess-, Daten- und Systemlandschaft Ihres Unternehmens.